Geschichte

Himmelreich, Zirkow und Rügen sind Orte mit reicher Geschichte, die teilweise bis in die Bronzezeit zurückreicht.

Geschichte von Himmelreich

Das denkmalgeschützte Hauptgebäude an der B196 wurde 1953 errichtet. In der DDR diente es als Landwarenhaus für die Bewohner Zirkows. Es war der zentrale Anlaufplatz im Dorf, um verschiedenste Waren, wie Kleidung, Haushaltswaren, Küchengeräte und landwirtschaftliche Produkte, zu kaufen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Anwesen 1990 in einen Spar-Lebensmittelmarkt und ein kleines Restaurant umgebaut.

Geschichte von Rügen

Vorgeschichte und Germanen

Funde in den Bodden (flaches buchtartiges Küstengewässer) weisen auf eine Besiedelung seit der Steinzeit hin. Auf ganz Rügen findet man viele Steindenkmäler, wie Großsteingräber und Opfersteine, die bis in die heutige Zeit erhalten geblieben sind. Für die Zeit um Christi Geburt zählt man die Bewohner Rügens zum germanischen Stamm der Rugier, die in etwa die Region des späteren Vorpommerns besiedelten und namensgebend sind. Die Rugier stammen wahrscheinlich aus Skandinavien oder entwickelten sich aus indigenen Stämmen. Während der Völkerwanderung zogen viele Rugier Richtung Süden und gründeten ein Reich in Pannonien.



Geschichte von Zirkow

Das Dorf Zirkow wurde erstmals 1495 urkundlich erwähnt. Der Name kommt aus dem slawischen Sirakov und bedeutet „Ort des Sirak“. Bis 1326 war die Gegend Teil des Fürstentums Rügen und danach des Herzogtums Pommern.
Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 geriet Rügen und somit auch der Ort Zirkow unter schwedische Herrschaft, nachdem der Ort vorher zum Herzogtum Pommern gehörte. 1815 kamen die Gemeinde und Vorpommern zur preußischen Provinz Pommern.

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